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Erfolgreiche Firmengründung in den USA: mit einer US Corporation, US L.L.C., etc.
Die Entscheidung für eine Firmengründung in den USA ist gefallen. Der erste – und einer der wichtigsten – Schritte zum erfolgreichen Karrierestart ist die Überlegung: Welche Rechtsform ist die richtige für die Unternehmensgründung? Wir betreuen und organisieren nicht nur die Gründung einer US Corporation (U.S. Aktiengesellschaft) oder US L.L.C. (Limited Liability Company, Gesellschaft mit beschränkter Haftung). Wir beraten auch beim Aufbau einer General Partnership (Allgemeine, bzw. Gewöhnliche Partnerschaftsgesellschaft, vergleichbar mit einer OHG), einer Limited Partnership (LP, Begrenzte Partnerschaftsgesellschaft) oder Liability Partnership (LLP, Partnerschaftsgesellschaft mit begrenzter Haftung).

Warum nicht die Vorteile einer US Corporation, US L.L.C. und Co. für eine Firmengründung in den USA nutzen?

Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes und des deutschen Bundesgerichtshofes besagt, dass Gesellschaften, die zwar im Ausland gegründet wurden, aber in Deutschland ihre Geschäfte treiben, auch in Deutschland rechtsfähig sind. So können Zweigniederlassungen gegründet werden, ohne Stammkapital einbringen zu müssen. Dies ist ein erheblicher Vorteil gegenüber der deutschen GmbH oder AG, bei welchen man 25.000 bzw. 50.000 Euro an Einlagen einrechnen muss. Diese Unternehmen werden wie ortsansässige Firmen angesehen und behandelt. Sie werden als selbstständige Niederlassung ins Handelsregister eingetragen, ohne dass ein Mindestkapital nachgewiesen werden muss. Wenn die in den USA gegründete Firma ausschließlich außerhalb der Vereinigten Staaten aktiv ist, müssen in den USA lediglich der Pauschalsteuersatz pro Jahr gezahlt werden. Dieser ist bereits in der von uscompany24 veranschlagten jährlichen Verwaltungsgebühr enthalten. Die genauen Preisangaben sind in unserer Preistabelle einsichtig.

US L.L.C. oder US Corporation: Die einzelnen Rechtsformen im Überblick
Das amerikanische Gesellschaftsrecht ist von U.S. Bundesstaat zu U.S. Bundesstaat unterschiedlich. Obwohl die meisten Staaten ihre Gesetze mittlerweile weitestgehend vereinheitlicht haben, muss doch vor der Firmengründung in den USA das Gesellschaftsrecht des jeweiligen Staates geprüft werden.

US Corporation:

Eine US Corporation ist eine amerikanische Form der Aktiengesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit und beschränkter Haftung (limited liability). Die Gründung ist unkompliziert und kostengünstig. Die Höhe der Einlage kann von jedem Gründer individuell festgelegt werden, wobei er darüber für eine Firmengründung nicht zwangsläufig verfügen muss. Dabei kann eine US Corporation eine gewinnorientierte oder nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaft sein, das Kapital der Gesellschaft wird bei gewinnorientierten Corporations durch Aktionäre („shareholder“) aufgebracht. Zudem unterliegt eine US Corporation dem Gesellschaftsrecht des U.S. Bundesstaates, in dem sie gegründet wurde, wobei dieses von Staat zu Staat variiert. Auf den Betrieb eines Handelsgewerbes, also eines vollkaufmännischen Gewerbebetriebs, ausgerichtet, schließt eine US Corporation künstlerische, wissenschaftliche oder freiberufliche Tätigkeiten aus. Hierzu, sowie zu allen weiteren Fragen rund um das Thema Firmengründung USA beraten wir gerne ausführlich. Eine Corporation kann außerdem in mehrere Unterarten unterteilt werden:

Publicly held oder Public Corporation: Diese Form von Corporation ist die ideale Unternehmensform für Investoren, die später ihre Aktien an der Börse verkaufen möchten.
Closely held oder Close Corporation: Hierbei handelt es sich um eine Corporation, die sich in der Hand mehrerer Gesellschafter befindet, wobei die Zahl dieser eine bestimmte Höchstgrenze nicht überschreiten darf. Sowohl diese Zahlenangabe als auch die Gründungs-Voraussetzungen sind von U.S. Bundesstaat zu U.S. Bundesstaat unterschiedlich. Ein Vorteil für Unternehmensgründer sind bei der Closely held oder Close Corporation die vereinfachten Verwaltungsvorschriften. So kann diese Form der US Corporation von den Gesellschaftern selbst geführt werden, ohne dass ein Board of Directors ernannt werden muss.

C-Corporation und S-Corporation: Bei der Festlegung der Besteuerung wird zudem zwischen C- und S-Corporations unterschieden. Während der Gewinn einer C-Corporation (die der Form der oben beschriebenen Corporation entspricht) über die Gesellschaft versteuert wird, wird er bei einer S-Corporation direkt als Einkommen der Gesellschafter versteuert. Daher bietet die S-Corporation, die nicht mehr als 75 Gesellschafter umfassen darf, steuerliche Vorteile. Die Einstufung als S-Corporation muss durch die Aktionäre beantragt werden. Diesen Antrag können allerdings nur natürliche Personen mit amerikanischer Staatsbürgerschaft oder Daueraufenthaltsgenehmigung beantragen. Deshalb bleibt diese steuerliche Einordnung Tochterfirmen europäischer Gesellschaften verwehrt.

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Limited Liability Company (L.L.C.):

Die US L.L.C. (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist eine relativ neue Gesellschaftsform und erfreut sich nicht nur in den USA wachsender Beliebtheit. Sie ist im Grunde eine Mischform aus einer Personengesellschaft und einer Kapitalgesellschaft und verbindet die Vorteile dieser beiden Rechtsformen auf geschickte Weise miteinander. Deshalb ist sie für viele kleinere und mittelständische Unternehmen eine attraktive Rechtsform, wird aber auch zunehmend in Konzernstrukturen eingesetzt. Gerade auch für ausländische Investoren ist die US L.L.C. eine interessante Gesellschaftsform. Die geringen formalen Vorschriften zur Gründung und Führung einer US L.L.C. stellen einen weiteren Vorteil dar. Für diesen Gesellschaftstyp spricht vor allem das Prinzip der beschränkten Haftung der Gesellschafter („members“), die lediglich mit ihrer Einlage haftbar gemacht werden können.

Der besondere Reiz einer US L.L.C. liegt für viele Existenzgründer im Steuerrecht. Die Gesellschafter haben die Wahl, ob ihre L.L.C. nach amerikanischem Steuerrecht wie eine Personengesellschaft oder als eigenes Steuersubjekt, bzw. wie eine Kapitalgesellschaft/Körperschaft behandelt werden soll. Gerade die Einteilung als Personengesellschaft ist vorteilhaft, da die Gewinne nicht auf Ebene der US L.L.C., sondern als Einkommen der einzelnen „members“ besteuert werden.

Der rechtliche Aufbau einer US L.L.C. richtet sich nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem die Firma gegründet wurde, wobei dieses von U.S. Bundesstaat zu U.S. Bundesstaat variiert. Somit bestehen bei einer US L.L.C. vielseitige Ausgestaltungsmöglichkeiten, so, dass kein einheitliches Leitbild gezeichnet werden kann. Zu den Konditionen in den einzelnen Bundesstaaten beraten wir auf Nachfrage gerne näher. Da die Form der US L.L.C. allerdings noch auf keine lange rechtliche Existenz verweisen kann, bestehen auf manchen Gebieten noch gewisse rechtliche Unsicherheiten. Weitere Details zur steuerlichen Einordnung der amerikanischen L.L.C. mit Geschäftstätigkeit in Deutschland können in der Richtlinie des Bundesfinanzministeriums IV B 4 – S 1301 USA – 22/04 nachgelesen werden. (http://www.steuerrecht.org/pdf/limited.pdf)

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Partnerships:

Im Gegensatz zur US Corporation haften bei einer Partnership die Partner. Die steuerliche Regelung sieht vor, dass die Partnership selbst kein Steuersubjekt ist. Die Gewinne werden direkt als Einkommen der Partner versteuert. Eine Partnership lässt sich in folgende Formen unterteilen:

General Partnership (GP):

Eine General Partnership (GP, ähnlich der deutschen OHG) setzt voraus, dass alle Partner (juristische oder natürliche Personen) für alle Schulden und Verbindlichkeiten der Partnership unbeschränkt mit ihrem gesamten Vermögen haften. Durch sein Handeln berechtigt und verpflichtet jeder Partner auch die anderen Partner. So haften diese auch für Verfehlungen aller Partner und Angestellten sowie deren rechtliche und finanzielle Folgen.

Limited Partnership (LP):

Eine Limited Partnership (LP, Beschränkte Partnerschaftsgesellschaft, ähnlich der deutschen KG) besteht aus mindestens einem Partner („General Partner“) mit unbeschränkter Haftung. Weitere Partner können sich als „Limited Partner“ an der Partnership beteiligen, haften aber lediglich mit ihrer Einlage. Falls der voll haftende Partner jedoch nicht Teil der Geschäftsführung oder des Managements der LP ist, kann dieser auch als eine Corporation oder US L.L.C. fungieren. Da eine Kapitalgesellschaft wiederum nur beschränkt mit ihrem Vermögen haftet, kann man so die Haftungsbegrenzung aller Gesellschafter erreichen. Allerdings müssen hierfür mindestens zwei Gesellschaften gegründet werden: Neben der Personengesellschaft ist die Gründung einer Kapitalgesellschaft nötig – wenn auch nur zum Zweck der Haftungsbegrenzung.

Limited Liability Partnership (LLP):

Eine Limited Liability Partnership (LLP, Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Haftung) ist eine relativ junge Rechtsform: Sie wird vor allem gerne von Freiberuflern gewählt und bietet gewisse Steuervorteile und organisatorische Flexibilität. Sie gilt als juristische Person und somit Trägerin eigener Rechte und Pflichten. Allerdings verfügt sie über keinen angestellten Geschäftsführer, sondern wird von den Gesellschaftern der LLP geleitet.
Für die Gründung einer LLP sind mindestens zwei Gesellschafter nötig, wobei diese natürliche oder juristische Personen sein können. Des Weiteren ist kein Mindestkapital erforderlich. Anders als bei der General Partnership (GP) wird ein Partner in einem Großteil der U.S. Bundesstaaten nicht für Verfehlungen anderer Partner oder Angestellter haftbar gemacht, wenn diese nicht unter seiner Aufsicht stehen. Das Maß der Haftungsbeschränkung unterscheidet sich jedoch von U.S. Bundesstaat zu U.S. Bundesstaat erheblich. Auch hier beraten wir gerne näher.

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