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FAQs (Frequently Asked Questions) zum Thema Firmengründung USA

Eine Firmengründung in den USA bedarf einiger Vorplanung und Organisation. Wir beraten natürlich gerne ausführlich und individuell zu allen Fragen rund um das Thema Unternehmensgründung in Amerika. An dieser Stelle kann sich, anhand der FAQs (Frequently Asked Questions), auch schon ein erster Überblick verschafft werden.

Was ist eine US Corporation?

Eine US Corporation ist eine Aktiengesellschaft mit beschränkter Haftung und berechtigt Aktien auszustellen. Über diese Aktien wird das Kapital der Gesellschaft aufgebracht. Bei der Gründung einer US Corporation kann der Gründer die Höhe des Einlagekapitals flexibel festlegen, wobei er bei der Firmengründung nicht zwangsläufig über dieses verfügen muss. So kann eine US Corporation im Grunde mit einem Startkapital von einem Euro gegründet werden.

Wer kann eine US Corporation in den USA gründen?

Jede Person, auch jede juristische, kann eine US Corporation in den Vereinigten Staaten gründen – unabhängig von Wohnsitz und Nationalität. Dafür muss sie noch nicht einmal in die USA reisen. Allerdings wird für die Firmengründung einer US Corporation ein so genannter U.S. Registered Agent benötigt, der als Kontaktperson für staatliche Stellen fungiert. Diese Position übernimmt gerne uscompany24. Zudem stellen wir eine, für die Gründung ebenfalls vorgeschriebene, Gründungs- und Geschäftsadresse und übernehmen die zuverlässige Weiterleitung anfallender Korrespondenz. Wenn gewünscht, helfen wir auch bei der Eröffnung eines Firmenkontos und der Beantragung einer VISA Card.

Wie viele Personen sind für die Gründung einer US Corporation nötig?

Eine US Corporation kann von einer einzelnen Person (oder auch juristischen Person) gegründet werden.

Brauche ich ein Mindestgründungskapital?

Nein. Weder ein Mindestbetrag noch ein Nominalbetrag der Geschäftsanteile ist vorgeschrieben. Die Einlage kann von jedem Gesellschafter flexibel festgelegt werden und im Grunde auch einen Euro, bzw. Dollar betragen. Auch der Zeitpunkt der Einlage kann individuell und selbst bestimmt werden. Das Einlagekapital muss also bei der Gründung noch nicht zwangsläufig vorhanden sein.

Welchen Namen soll ich meiner US Corporation geben?

Hier gilt, mit wenigen Einschränkungen, volle Gestaltungsfreiheit. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Name der US Corporation noch nicht anderweitig vergeben ist. Er kann ebenfalls von einem Tochterunternehmen, einer Zweigstelle oder Niederlassung geführt werden. Der Firmenname sollte zudem mit einem Zusatz versehen sein aus dem hervorgeht, dass es sich um eine US Corporation handelt: Incorporated (Inc.), Limited (Ltd.), Corporation (Corp.) oder Company (Co.).

Was muss ich für die Gründung einer US Corporation beachten?

Eine US Corporation zahlt in den USA den Mindestsatz von US$150,- pro Jahr. So weist das Unternehmen im Fall von Nachforschungen durch europäische Behörden ihre reale Existenz in den Vereinigten Staaten nach. Während einer in Großbritannien gegründeten Limited (Ltd.) mittlerweile relativ einfach die Nicht- oder Scheinexistenz nachgewiesen werden kann, ist dies bei einer US Corporation nicht zu befürchten. Eine US Corporation ist auch in Europa eintragungsfähig. Anders als bei einer GmbH kann darüber hinaus der Gründer einer US Corporation alle erforderlichen Funktionen innehaben: Er kann zugleich Eigentümer, Aktionär, Präsident oder Geschäftsführer sein. Der Firmengründer bleibt bei der Gründung einer US Corporation zudem anonym.

Ist eine US Corporation auch in Deutschland handlungsfähig?

Eine U.S.-Firma ist berechtigt, weltweit tätig zu sein und Tochtergesellschaften zu gründen. Für eine Tätigkeit mit der US Corporation außerhalb der USA, wird auf der Firmenurkunde lediglich die so genannte „Apostille“ benötigt. Das Zertifikat bedarf in Deutschland, laut Beschluss der Convention de la Haye (Den Haag) vom 5. Oktober 1961, keiner weiteren Beglaubigung. Sie wird vom zuständigen Innenministerium („Secretary of State“) ausgestellt. Zum einen ist die US Corporation in den USA handelsgerichtlich eingetragen und wird zum anderen nach ordnungsgemäßer Anmeldung in Deutschland wie eine deutsche Firma behandelt. In der Gründungsurkunde der US Corporation wird unter dem Punkt „purpose clause“ (Geschäftsart) die Art der Geschäfte frei festgelegt – diese unterliegen gegenüber den Behörden keinerlei Meldepflicht. Die in den USA ohne besondere Erlaubnis durchführbaren Gewerbearten („general purpose clause“) können auch in Deutschland ohne weiteres ausgeführt werden.

Wie sieht es mit der Haftung aus?

Einer der größten Vorteile einer US Corporation ist der Umstand, dass das Privatvermögen der Gesellschafter geschützt ist. Haftbar ist lediglich die Corporation. Bereits in der Gründungssatzung kann ein Haftungsausschluss für die Eigentümer und Direktoren einer US Corporation festgelegt werden. Eine Durchgriffshaftung, die die Eigentümer persönlich haftbar macht, ist bei einer US Corporation so gut wie nicht üblich, so lange die Corporation ihrer Steuerpflicht in den USA nachkommt und nicht gegen geltendes U.S.-Recht verstößt.

Und wie mit der Steuerpflicht?

Eine in den Vereinigten Staaten registrierte und ansässige US Corporation kann aus den USA handeln, von dort Rechnungen stellen und somit Gewinne in den USA versteuern. Die U.S. Körperschaftssteuer einer Corporation („Federal Corporate Income Tax“) für aktive Unternehmen beträgt, bei Nettogewinnen von bis zu $ 50.000, ca. 15 %. Je nach Gewinn steigt die Steuer bis zu 36 % ($ 10 Millionen oder mehr) an. Besondere Vergünstigungen bietet der Staat Florida: Hier gibt es weder Umsatz-, noch Mehrwert- oder Gewerbesteuern. Da immer am Ort der Leistungserbringung Steuern gezahlt werden müssen, greift das deutsche Steuerrecht und in den USA gilt beschränkte Steuerpflicht, wenn in Deutschland Geschäfte getrieben werden. Die Höhe der anfallenden Steuern hängt dabei von der jeweiligen Rechtsform der Firma ab und gleicht den Steuern, die eine Firma mit der deutschen Entsprechung der gewählten Rechtsform zahlen müsste. Hierzu sind die Vorgaben des Doppelbesteuerungsabkommens (evtl Link: http://www.irs.gov/businesses/international/article/0,,id=169597,00.html) zwischen den USA und Deutschland zu beachten.

Kann ich bei Gründung einer US Corporation anonym bleiben?

Ja. Als Besitzer, bzw. Aktionär einer US Corporation wird die Anonymität gewahrt. Nicht einmal die U.S. Gründungsbehörde kennt also den Namen des Eigentümers. Der Präsident und Secretary der Corporation dagegen werden amtlich erfasst.

In welchem U.S. Bundesstaat soll ich meine US Corporation gründen?

Für die Firmengründung in den USA – insbesondere einer US Corporation – ist der Staat Florida besonders attraktiv und bietet zahlreiche Vorteile. Neben der garantierten Anonymität des Inhabers einer Corporation und der Möglichkeit, diese als Ein-Mann-Firma zu führen, sind die Gebühren für eine Gründung hier besonders günstig. Auch aufgrund der steuerlichen und gesetzlichen Vorteile ist Florida der ideale Ort für eine Firmengründung in den USA.

Wer hilft mir bei der Eröffnung eines U.S. Bankkontos?

Egal, ob die Firma in den USA über the Bro Group gegründet wurde oder bereits eine US Corporation besteht – die Eröffnung eines Firmenbankkontos bei der Bank of America in den USA gehört zu unseren Serviceleistungen.

Welche Vorteile bietet die Gründung einer US Corporation?

Hier noch einmal alle Vorteile im Überblick:

beschränkte Haftung
schnelle und unbürokratische Gründung
Schutz des Privatvermögens
kein Mindestgründungskapital
Gründung kann von einer Einzelperson vorgenommen werden
kein Stammkapitalnachweis erforderlich
Kapitalisierung (sowohl vor- als auch außerbörslich) und Börsengang möglich Steuervorteile
Erbschaftssteuer entfällt
Anonymität für den Inhaber einer US Corporation

Welches Recht ist auf eine US Corporation anwendbar?

Eine in Deutschland aktive Corporation, unterliegt hinsichtlich der Geschäftstätigkeit deutschem Recht. Ebenso ist für eventuelle Angestellte das deutsche Arbeitsrecht anzuwenden. Auf das Innenleben des Unternehmens betreffende Fragen (z.B. interne Schadenersatzansprüche, Dividendenausschüttungen, etc.) ist wiederum das Recht des U.S. Bundesstaates zutreffend, in dem die Corporation gegründet wurde.

Muss ich für meine US Corporation in Deutschland ein Gewerbe anmelden?

Eine in Deutschland tätige US Corporation muss als selbstständige Niederlassung von einem Notar in das deutsche Handelsregister eingetragen werden. Zudem muss diese als Gewerbe angemeldet werden. Sofern in Deutschland eine staatliche Zulassung zum Gewerbebetrieb nötig ist, ist diese ebenfalls einzuholen.

Welche Aktien können ausgegeben werden?

In der Gründungssatzung („Articles of Incorporation“) einer US Corporation können Nennwertaktien oder nennwertlose Aktien festgelegt werden, wobei bei Nennwertaktien der Ausgabebetrag den Nennbetrag nicht unterschreiten darf. Bei letzteren unterscheidet man außerdem zwischen Aktien mit Mehrfachstimmrecht und Bruchteilsstimmrecht. In der Satzung einer US Corporation ist ebenfalls die Anzahl der Aktien, die von der Corporation maximal ausgegeben werden dürfen, vermerkt. Die tatsächlich auszugebende Aktienzahl innerhalb des vorgegebenen Rahmens bestimmt das Board of Directors – ebenso wie die grundsätzliche Höhe des Stammkapitals.

Die Grundform der von einer US Corporation ausgegebenen Aktien, die so genannten „common shares“ – vergleichbar mit den deutschen Stammaktien – sind inhaltlich und begrifflich nicht gesetzlich definiert. So bietet eine US Corporation einen breit gefächerten Gestaltungsspielraum.

Wie kann eine US Corporation aufgelöst werden?

Eine US Corporation kann aufgelöst werden, indem sich die Gesellschafter dazu entschließen, durch ein Gerichtsurteil oder die Anordnung der Verwaltung. Auf die Auflösung („dissolution“) folgt die Liquidierung („liquidation“). Bei dieser werden zunächst die Schulden aller Gläubiger beglichen. Sollte anschließend noch ein Überschuss bleiben, wird das restliche Vermögen zwischen den Aktionären aufgeteilt. Die US Corporation erlischt als Rechtsträger nach Einreichen der „Articles of Dissolution“ beim zuständigen „Secretary of State“. Dieser händigt dem ehemaligen Inhaber anschließend das „Certificate of Dissolution“ aus.

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