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Firmengründung in den USA: Wie gründe ich eine US Corporation?

Gerade für die Firmengründung in den USA bietet sich neben der US L.L.C. die Rechtsform der US Corporation an – nicht nur, weil sie unbürokratisch und einfach zu gründen ist. Einen Überblick über die einzelnen Schritte zur Firmengründung einer US Corporation geben wir im Folgenden.

Wer kann eine US Corporation gründen?

Jede Person, auch jede juristische, kann unabhängig von Wohnsitz und Nationalität eine US Corporation gründen und muss dazu noch nicht einmal in die USA reisen. Zur Gründung ist allerdings ein so genannter U.S. Registered Agent – also ein Ansprechpartner für staatliche Stellen – Pflicht. Dieser muss in dem U.S. Bundesstaat, in dem Sie Ihre Firma gründen möchten, anwesend sein. Diese Aufgabe übernimmt gerne the Bro Group.

Dauer einer Firmengründung in den USA:

Die Gründung einer US Corporation ist in der Regel innerhalb von wenigen Tagen, in eiligen Fällen sogar innerhalb von 74 Stunden möglich.

Name der US Corporation:

Aus dem Namen der neu gegründeten US Corporation muss hervorgehen, dass es sich um eine Corporation handelt – der Zusatz einer der folgenden Bezeichnungen ist also Voraussetzung: Incorporated (Inc.), Limited (Ltd.), Corporation (Corp.) oder Company (Co.).

Gründungskapital:

Anders als bei einer deutschen GmbH oder AG gibt es bei der Gründung einer US Corporation kein vorgeschriebenes Mindestgründungskapital. Die Höhe der Einlagen kann von den Gesellschaftern selbst festgelegt werden – ebenso wie der Zeitpunkt der Einlage. So kann eine US Corporation also bereits mit einem symbolischen Betrag von einem Dollar oder einem Euro gegründet werden.

Selbst mittels Sacheinlagen oder in Form von Dienstleistungen ist die Gründung einer US Corporation möglich. Deren Wert muss lediglich von den Board of Directors mit dem Nennwert, bzw. dem Ausgabekurs der Anteile abgeglichen werden. Für den Fall, dass durch die Sacheinlage der Ausgabekurs nicht erreicht werden sollte, haftet der entsprechende Gesellschafter für die Differenz.

Die einzelnen Schritte der Gründung einer US Corporation:

Gegen eine so genannte Gründungsgebühr wird die Urkunde mit den „Articles of Incorporation“, also die Gründungssatzung beim zuständigen Innenministerium („Secretary of State“) eingereicht. Dieses stellt anschließend die Gründungsurkunde („Certificate of Incorporation“) aus. Die eigentliche Firmengründung wird allerdings bereits durch das so genannte „filing of the articles of incorporation“ vollzogen. Ist dies vollbracht, werden im Rahmen der Gründungsversammlung („initial meeting“) alle offenen Fragen geklärt. Hier werden, unter anderem, sowohl die Geschäftsordnung („bylaws“) als auch die einzelnen Organe der Corporation festgelegt. Zudem muss die Steueranmeldung geregelt werden.

Als erfahrener und zuverlässiger Dienstleister sind wir auf die Firmengründung in den USA spezialisiert – egal, ob US Corporation oder US L.L.C. Deshalb übernehmen wir bei einer Firmengründung in den USA gerne die Rolle des Gründers. So können wir mit unserem kompetenten Team alle anfallenden Organisationsschritte übernehmen und eine reibungslose, schnelle und erfolgreiche Erledigung aller Formalitäten garantieren –lediglich die notwendigen Unterschriften müssen geleistet werden. Auf der Gründungsversammlung treten the Bro Group oder andere Gründer, die in der US Corporation keine weiteren Funktionen übernehmen, von ihren Ämtern zurück.

Aktien einer US Corporation:

In der Gründungssatzung einer US Corporation können Nennwertaktien oder nennwertlose Aktien festgelegt werden, wobei bei Nennwertaktien der Ausgabebetrag den Nennbetrag nicht unterschreiten darf. Bei letzteren unterscheidet man außerdem zwischen Aktien mit Mehrfachstimmrecht und Bruchteilsstimmrecht. In der Satzung einer US Corporation ist ebenfalls die Anzahl der Aktien, die von der Corporation maximal ausgegeben werden dürfen, vermerkt. Die tatsächlich auszugebende Aktienzahl innerhalb des vorgegebenen Rahmens bestimmt das Board of Directors – ebenso wie die grundsätzliche Höhe des Stammkapitals.

Die Grundform der von US Corporation ausgegebenen Aktien, die so genannten „common shares“ – vergleichbar mit den deutschen Stammaktien – sind inhaltlich und begrifflich nicht gesetzlich definiert. So bietet sich einer US Corporation ein breit gefächerter Gestaltungsspielraum.

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